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Säureerosion gehört zu den echten Volkskrankheiten, mehr als ein Viertel der ungarischen Menschen ist davon betroffen. Es kommt oft vor, dass die Symptome mit den Symptomen von Karies verwechselt werden. So ist ein effektiver Schutz gegen Abnutzung des Zahnschmelzes nicht möglich. Wir zeigen Ihnen, auf welche Zeichen Sie achten sollten und wie Sie eine Säureerosion vorbeugen können.

Was ist eine Säureerosion?

Obwohl Zahnschmelz die härteste Substanz im menschlichen Körpers ist, verliert er wegen säurehaltigen Speisen und Getränken von seinem Mineralstoffgehalt und wird zeitweilig aufgeweicht. Passiert dies zu oft, oder dauert zu lange, wird Zahnschmelz dünner, die Zähne empfindlicher. Obwohl unser Körper fähig ist aus dem Speichel die nötigen Stoffe zum normalen Zustand einzubauen, muss man auch für den Zahnschmelzsschutz einiges tun.

Säureerosion ist keine Karies

Viele verwechseln die Säureerosion mit Karies. Zwischen den zwei Prozessen bestehen aber grundlegende Unterschiede. Karies wird von Bakterien in der Mundhöhle und von Kohlenhydrate, die während der Ernährung in den Mundraum gelangen, verursacht. Meistens ist nur ein Zahn betroffen und kann mit Zahnfüllung behandelt werden. Säureerosion betrifft mehrere Zähne gleichzeitig und kann mit Zahnfüllungen nicht behandelt werden.

Gründe einer Säureerosion

Für die Abschwächung des Zahnschmelzes sind in erster Linie säurehaltige Speisen und Getränke verantwortlich. Softgetränke, Sport-, und Energiegetränke, sowie Fruchtsäfte sind ausgesprochen schädlich für die Zähne. Auch in die letztere Kategorie gehören die zuckerfreien Getränke mit 100% Fruchtgehalt.

Denn obwohl ein Lebensmittel gesund ist, kann sein Säuregehalt hoch sein. Ein gutes Beispiel dafür sind Obstsorten, besonders die Zitrusfrüchte, die schädlich für den Zahnschmelz sind. Aus demselben Grund sollte man auf den Verzehr von Limonade und Tee mit Zitrone achten. Der Säuregehalt von Vitamin C Tabletten und mehreren Medikamenten ist auch hoch.

Alkoholische Getränke sollte man auch in Maßen genießen. Zum Beispiel auch zur Vorbeugung der Abnutzung des Zahnschmelzes, da Bier, Wein und verschiedene Cocktailsorten ihn stark beschädigen können.

Neben dem Essen kann durch die Speiseröhre wegen einer Reflux-Erkrankung Magensäure in die Mundhöhle gelangen. Dieser ist ein äußerst konzentrierter Stoff und kann den Zahnschmelz viel schneller beschädigen, als die oben beschriebenen Lebensmittel.

So können Sie die Säureerosion entdecken

Ein ernstes Problem bedeutet bei der Säureerosion, dass man sie in dem frühen Stadium sehr schwer erkennen kann. Auf diese gut erkennbaren Symptome sollten Sie aber genau achten:

  • glatter und glänzender Zahnschmelz
  • bleicher, fast durchsichtiger Zahnschmelz
  • gelbliche, matte Verfärbung der Zähne
  • Empfindlichkeit der Zähne gegen Wärme oder Kälte
  • herausgebildete Erosion an der hinteren Fläche der Zähne

Die Säureerosion kann ausgenommen des Frühstadiums nicht mehr rückgängig gemacht werden, so können Sie zur Erhaltung des Zahnschmelzes am meisten durch Vorbeugung tun. Diese bedeutet nicht, dass man auf seine Lieblingsspeisen und Getränke verzichten muss, sondern nur, dass man den Verzehr der säurehaltigen Lebensmitteln reduzieren sollte.

Diese Ratschläge sollten Sie zum Herzen nehmen, dann brauchen Sie sich um die Gesundheit Ihres Zahnschmelzes keine Gedanken zu machen:

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung einrichten.
  • Übermäßiges Verzehr von säurehaltigen Speisen und Getränken meiden.
  • Vitamin C Tabletten nicht zerkauen.
  • Nach dem Essen zuckerfreien Kaugummi benutzen, der die Speichelbildung fördert.
  • Nach dem Essen nicht gleich die Zähne putzen, die Säuren lieber mit fluoridhaltigem Mundwasser neutralisieren.
  • Zum Zähneputzen eine Zahnbürste mit weichen Borsten und fluoridhaltige Zahnpasta benutzen.
  • Keine bleichende Zahnpasta verwenden.
  • Verhinderung von Mundtrockenheit, gegen Säureerosion bedeutet unser Speichel den besten Schutz.

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